siggi59krebs Webseite

Diese kleine Geschichte widme ich meiner geliebten Mama, die leider viel zu

früh gehen musste...

 

 

Ich wünsche mir, dass Ihr alle den Mut habt, zu kämpfen und euch niemals aufgebt! Keine Krankheit, kein Streit, oder was auch immer, ist es wert, sich aufzugeben. 

Meine Mama hat gekämpft - und das Wichtigste ist, zu helfen und den Menschen Mut zu machen.

Lebt mit Ihnen !! 

 

Ich bin Siggi, 59 Jahre und komme aus Bernburg an der Saale. Dort bin ich am 30.05.1953 geboren. 

Leider bin ich durch eine schwere Krankheit - " Bauchspeicheldrüsenkrebs " - am 16.04.2013 verstorben. 

 

Mein Leben...

 

Mein gesamtes Leben war noch nie einfach – manche würden es sogar als hart und ungerecht beschreiben. Schon immer musste ich kämpfen – sogar um essentielle Dinge, wie Anerkennung, Liebe und Geborgenheit. Dennoch habe ich aus meinem Leben immer das Beste gemacht und mich nie unterkriegen lassen…

 

In meiner Kindheit zogen wir aus dem Ruhrgebiet in den Westerwald, wo ich mich allerdings nie wirklich Zuhause fühlen konnte. Dort wuchs ich mit meinen drei Geschwistern auf.

 

Als ich erwachsen wurde, kamen immer mehr Probleme zusammen und mein Leben wurde schwerer und schwerer. Doch zu keiner Zeit bekam ich die Unterstützung, die ich brauchte – weder von meinem damaligen Partner noch von meiner Familie. Ich gründete eine Familie und wurde mehrfach Mutter – doch leider musste ich zwei meiner geliebten Kinder zur Adoption geben. Zumindest blieb mir mein jüngstes Kind, zu dem ich bis heute ein sehr enges und vertrautes Verhältnis habe. Auch mein ältester Sohn blieb mir, jedoch war der Kontakt leider ehr selten.

 

Da meine gesamte Familie leider nie gelernt hat, wirklich Probleme sachlich zu klären, kam es immer wieder zu Streitigkeiten.

 

Leider verstarb mein geliebter Vater bereits im Jahr 2006 an der wohl grausamsten Krankheit – Krebs. Von nun an fühlte ich mich verpflichtet, mich um meine Mutter zu kümmern, die nie wirklich wie eine Mutter für mich war und mir in meiner Vergangenheit viel Leid angetan hat. Ausgerechnet ich – aber wer auch sonst ?

Meine restlichen Geschwister halfen mir so gut wie gar nicht bei dieser schwierigen Aufgabe.

 

Nachdem es im Westerwald immer wieder zu Streitigkeiten kam, bei denen keiner nachgeben wollte, beschloss ich im Juni 2009 mit meiner Mutter nach Norddeutschland zu ziehen und die Vergangenheit hinter uns zu lassen. Ich wollte endlich ein schöneres Leben genießen. Schließlich wohnte meine jüngste Schwester auch dort, so dass wir auch in dasselbe Haus, in der Wohnung über ihr, einzogen.

 

Die Wohnsituation sollte allerdings gerade einmal zwei Jahre lang gut gehen – immer mehr kamen alte Geschichten hoch, die das Familienleben wieder zerstörten. Meine Schwester blieb stur, so dass ich mit meiner Mutter in eine andere Wohnung ziehen musste weil es nicht mehr erträglich war.

 

Von daher kam nur noch meiner jüngster Sohn mit seinem Mann zu Besuch. Der Rest der Familie blieb fern.

 

Einen meiner Söhne, fand ich mit Hilfe meines jüngsten Sohns 2008 wieder. Doch der Kontakt sollte nur kurz halten.

Das Leben meiner Tochter bekam ich zu Lebzeiten meines Vaters fast regelmäßig mit.

 

Offiziell war ich ja die Cousine meiner Tochter und nicht die Mutter! Mein jüngster Sohn und mein Schwiegersohn halfen und unterstützen mich auch auf diesem Weg, während meiner schweren Diagnose, um diese Lebenslüge aufzuklären.

Dann, zwei Tage vor Weihnachten 2012, war es soweit: Mein jüngster Sohn ergriff die Initiative und erklärte, dass der Zeitpunkt nun gekommen sei...

Von da an war ich wieder offiziell die Mama meiner Tochter und gleichzeitig Oma von drei wunderbaren Kindern. Endlich war Schluss mit dieser Lebenslüge!

 

Ohne meinen jüngsten Sohn und meinem Schwiegersohn, hätte ich diesen befreienden Moment wohl nicht mehr erleben dürfen.

 

Zumindest unternahm ich mit meinen Jungs (mein Sohn und mein Schwiegersohn) immer sehr viel und wir hatten eine Menge Spaß das sag ich euch.

 

Gesundheitlich ging es mir auch ganz gut und zumindest hatte ich jetzt meine Ruhe, auch wenn mir meine Familie und Freunde sehr fehlten.

 

Dann erhielt ich bei einer Routineuntersuchung die wohl schlimmste Nachricht meines Lebens: Ich war an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt! Verzweifelt rief ich zu erst meinen Schwiegersohn an, der dies meinem Sohn sagen sollte – ich konnte es ihm einfach nicht sagen weil ich mein jüngsten Sohn kannte, er war immer Mama Kind….

Von daher waren meine Jungs noch mehr um mich, als sonst und wir verbrachten auch weiterhin viele schöne Stunden.

 

Trotz Therapie, die eine wöchentliche Chemotherapie beinhaltete, ging es mir schlechter und schlechter. Allem zum Trotz habe ich nie den Mut aufgegeben und gekämpft bis zu Letzt – wie in meinem ganzen Leben auch schon.

 

Ich bin froh, dass meine Jungs immer für mich da waren, sowie meine Tochter und meine beste Freundin und mich auf meinem letzten Weg so zuverlässig begleitet haben…

 

 

Wir werden Dich immer Lieben Mama..... Deine Jungs

 

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